Tag: Vision


….stell dir mal vor

12
Dezember

 

Angenommen du würdest, … so beginnen nicht nur Träume sondern auch reale Wege in eine vielversprechende Zukunft. Nicht aus der Vergangenheit leben, sondern die Zukunft gestalten. Das stiftet Leben.

Albert Einstein soll bereits gesagt  haben „Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen“ – Mit der Vorstellungskraft kann ich Zukunft gestalten. Keiner kann mir das nehmen. Wissen kann veralten, kann überholt sein, ist von gestern. Vorstellung setzt auf ein neues Morgen.

Im Coaching verwende ich zu diesem Zwecke gerne die sogenannte „Wunderfrage“.  Nicht in dem Sinne „Die gute Fee kommt und du hast drei Wünsche frei“, sondern eher „du wachst auf, bist an deinem neuen Arbeitsplatz… Was siehst du, wie fühlst du dich, wer ist noch dabei, arbeitest du allein oder im Team?“ All dies regt die Vorstellungskraft an.

Dann gilt es diese Vorstellung in die Realität zu bringen, deinem Wunsch den Willen beizubringen. Ein spannender Prozess. Gerne begleite ich dich dabei als dein persönlicher Coach und Wegbegleiter.

Vorstellungskraft vs. Wissen

Der Psychologe Viktor Frankl hat mit einer kleinen Gruppe Menschen  das KZ überlebt. Ihm ist es gelungen sich der Frage zu stellen, was bleibt vom Menschsein, wenn er total “entmenschlicht” ist. Wenn er ohne alles ist, worauf er zählen kann. Wenn die Herkunft, Ausbildung, Stand, Vermögen, also alles, was mir im normalen Leben meine Identität und  Bedeutung gibt, wegfällt.

Es bleiben nur unsichtbare Dinge wie Seele und Geist und Gedanken. Diese Dinge scheinen unantastbar. Sie bleiben, wenn alles andere weggenommen wird oder wegfällt. Körperliche Zerbrechlichkeit, Krankheit oder Unversehrtheit. Alles kann sich ändern. Durch äußeren Einfluss. Meine Seele und Geist kann ich beeinflussen.

Frankl, so erzählt er in seinem Buch „Ein Psychologe überlebt das KZ“, hat sich mit der Vorstellungskraft am Leben erhalten  und seine Umwelt positiv beeinflusst. Er stellte sich vor, wie er Vorträge darüber halten wird, wie er das KZ überlebt hat. Indem er sich das vornahm, hatte er gedanklich das KZ bereits überlebt und suchte aktiv nach Strategien genau das, trotz der lebensfeindlichen Umstände, zu lernen.

Später gab er diese Vorträge tatsächlich. Es machte schlichtweg Sinn, sich so auszurichten. Später entwickelte der nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrungen die Logotherapie, auch Sinntherapie oder Existenzialanalyse genannt.

Frankl inspirierte sein Umfeld derart, dass jeder einen Sinn in seinem neuen Leben nach Krieg und KZ entwickeln konnte, einen Sinn, der sich lohnte zu verfolgen. Alle seiner kleinen Barackengruppen, die diesen Sinn für sich entwickelt, entdeckt und gelebt haben, haben damit auch das KZ überlebt. Zunächst gedanklich, innerlich dann real, äußerlich.

Sehr empfehlenswert sein Buch zu lesen. Der Mensch auf der Suche nach Sinn. Ein Lebenselixier sondersgleichen.

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